Morceaux
Commentaires des clients
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Der Klassikpopper bleibt sich treu.
Erkan Aki mag seinem Publikum gar nicht erst etwas vorspielen. Was auf der Verpackung drauf steht, bekommt der Konsument auch wirklich geboten. Pop Classics nämlich, also zu gleichen Teilen Klassiker der Popmusik als auch verpoppte Klassik-Klassiker. Damit setzt der 32-jährige Zürcher jenen Weg fort, auf den er sich vor zwei Jahren mit Here`s To The Heros begeben hat. Damals hatte seine deutsche Plattenfirma Sony noch keine grosse Ahnung, was sie mit dem Schweizer Tenor türkischer Abstammung anfangen sollte. Doch der Erfolg war für einen Sänger aus dem Klassik-Repertoire bemerkenswert. Kaum eine deutsche Unterhaltungsshow, in welcher der gutaussehende Aki, der so gar nicht dem klischierten Bild eines Klassik-Tenors entspricht, nicht ein paar Kostproben seiner schon erstaunlich reifen Stimme zum Besten gegeben hätte.
Und jetzt ist Pop Classics da, entstanden mit dem gleichen Team, das schon am Vorgänger Hand angelegt hatte. Der Mix, ein kunterbuntes Potpourri aus hinreichend bekannten Melodien aus dem klassischen Sektor (Lied der Freiheit aus Nabucco), Filmmusik (Places aus Out of Africa), einem eigens für Aki komponierten Stück (Ali Per Volare) oder Pop pur (Solange man Träume noch leben kann von der Münchner Freiheit), dürfte Erkan Aki eine noch grössere Fangemeinde bescheren. (Rolf 4/01)
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