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Beschreibung
Produktdetails
| Interpreten | Michael Harris |
| Inhalt | CD |
| Erscheinungsdatum | 18.11.2003 |
| Genre | Pop, Rock |
Kundenrezensionen
-
hmmm
Der Amerikaner Michael Harris beglueckt uns hier mit seinem bereits sechsten Soloalbum. Mr. Harris ist Gitarrist, das ist wichtig, man behalte diesen Umstand in Hinterkopf. Das Album traegt den Titel "Words Collide", was frei uebersetzt etwa soviel heisst wie, "kollidierende Woerter". Womit denn? Nun, dies ist das erste Album, auf dem Michael Harris singt, d.h. er versucht es. Leider kann er aber nicht singen. Nun ist klar, wie der Titel zu verstehen ist. Er steht seiner durchaus interessanten und virtuosen Musik mit seinem eigenen Gesang im Weg. Es beginnt gar nicht so schlecht mit WASH MY SOUL AWAY. Ein Power-Rocker mit satten Riffs und einigen gelungen Gitarrenteilen. Der Gesang wird teilweise geschickt mit einigen Effekten kaschiert. Aber dieses "verstecken" wird im Lauf der CD zur Masche und bringt eben doch nichts. Ein weiteres negativ Bespiel ist MANDY SLANG. Eine groovender, swingender Bluesrocker a la Big Bad Moon von Joe Satriani. Aber die gesanglichen Limitationen von Harris sind zu gross, um dem Song eine Seele zu geben. Die beste Nummer ist, welch Ueberraschung, ein Instrumentaltrack mit Namen PROSTHETIC BRAIN. Hier zeigt Michael Harris was er kann. Klassischer Fusion-Jazz-Rock von Besten. In den 80er Jahren war dieser Stil gross in Mode mit Leuten wie Frank Gambale, Larry Carlton oder auch Steve Lukather. Und damit komme ich wieder zum Anfang zurueck. Harris ist Gitarrist, und zwar ein sehr guter, vielseitiger und aeusserst versierter. Aber kein Saenger. Wenn er sich einen guten Saenger dazugenommen haette, waere dies vielleicht ein wirklich knackiges Album geworden. So bleibt bloss die Erkenntnis, Versuch gescheitert, hoffentlich gibt’s ein weiteres Mal und dann aber richtig.
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