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Man schreibt das Jahr 1936. An vielen Fenstern in Deutschland hängen jetzt die Hakenkreuzfahnen der Nazis. In der Stadt jagt die Geheime Staatspolizei – eines der brutalsten Organe der Faschisten – einen Menschen durch die Strassen – er ist Kommunist. Irgendwo in Berlin hilft ihm eine einfache Arbeiterfrau namens Klara Baumann, sich in letzter Minute vor den Häschern zu verstecken. Wenig später nach diesem Ereignis muss aber auch Klara der Sicherheit halber ihr Heimatland verlassen. Voller Gefahren gestaltet sich ihre Flucht in die Tschechoslowakei. Zur Grenzpassage verhelfen ihr Kommunisten aus Deutschland und ihrem Zufluchtsland, Leute, die sie bis dato nie gesehen hatte.
In Prag fühlt sich Klara fast wie zu Hause. Sie möchte gern den Menschen, die ihr halfen, etwas zurückgeben. Die Gelegenheit bietet sich ihr, als man einen der kommunistischen Kuriere in Berlin verhaftet. Klara übernimmt dessen Auftrag und schafft illegale Materialien nach Berlin. In den darauf folgenden Jahren fährt sie Dutzende Male nach Berlin und wieder zurück nach Prag – immer muss sie damit rechnen, von den Nazis dingfest gemacht zu werden und ihr Handeln mit dem Leben zu bezahlen. Außerdem darf sie mit niemandem über ihren Auftrag reden. Klara muss all ihre Kräfte bündeln, um ihre Pflicht zu erfüllen und sich und die anderen nicht zu gefährden.