Beschreibung

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Deutschland in den 70ern - eine Epoche des Terrors! Die von Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion - RAF - hat der Bundesrepublik den Krieg erklärt. Die US-amerikanische Politik in Vietnam, dem Nahen Osten und der Dritten Welt die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird begreifen sie als das neue Gesicht des Faschismus. Und auf ihrem brutalen Feldzug schrecken sie vor keinem Mittel zurück: Attentate, Entführungen Morde. Ausnahmezustand! Obwohl ihnen die Ermittlungsbehörden pausenlos auf den Fersen sind, lässt sich die Spirale der Gewalt nicht aufhalten. 1977 findet die Terrorwelle mit dem Deutschen Herbst schliesslich ihren erschütternden Höhepunkt…

Produktdetails

Regisseur Uli Edel
Schauspieler Johanna Wokalek, Heino Ferch, Bruno Ganz, Moritz Bleibtreu, Nadja Uhl, Alexandra Maria Lara, Martina Gedeck
Label Constantin Film
 
Genre Drama
Inhalt DVD
FSK / Altersfreigabe ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 03.04.2014
Ton Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel Deutsch (für Hörgeschädigte)
Laufzeit 143 Minuten
Bildformat 16/9, 1.85:1
Produktionsjahr 2008
Originaltitel Der Baader Meinhof Komplex
Ländercode 2
 

Cast & Crew

Kundenrezensionen

  • Wau !!!

    Am 10. Januar 2010 von Captain Berlin versus Cel-Drummer geschrieben.

    Die grösste Überraschung, in diesem Film, war für mich der kurze Auftritt eines Schauspielers (aus unserem Ländchen), den man in einer Szene zusammen mit Bruno Ganz sieht.
    Jürg Plüss, ich gratuliere dir zu deinem Oscar-nominierten Fingerschnipp !

  • Dieser Film...

    Am 12. Dezember 2009 von Black Crow geschrieben.

    ...zeigt auf erschütternde und erschreckende Art und Weise, dass Extremismus, egal welcher Art, immer ins Verderben führt.

  • originalgetreu

    Am 20. Juni 2009 von rockfan geschrieben.

    dass der film "der baader meinhof komplex" heisst, kommt nicht von ungefähr. erstens beruht er auf einer gleichnamigen buchvorlage, zweitens haben die deutschen auch 30 jahre später noch komplexe, wenn es ums thema raf-terrorismus in den 70ern geht. klar, es war eine dunkle zeit, in der viele versagt haben, auch der deutsche staatsapparat, der dem terror mit viel gegengewalt begegnete. davon handelt dieser film von uli edel. er rollt die geschehnisse nochmals minutiös auf und setzt sie originalgetreu in szene. natürlich wurde der film konträr diskutiert, aber etwas anderes konnte auch nicht ernsthaft erwartet werden. der film bietet auch ein wunderbares staraufgebot an deutschen schauspielern, von moritz bleibtreu über martina gedecke bis zu bruno ganz.

  • Terrorismus

    Am 08. Juni 2009 von Filmgucker geschrieben.

    Schwieriges Thema zur Zeitgeschichte der 70'er BRD. Gut umgesetzt, wenig beleuchtendes wie die RAF aus der damaligen Hippiebewegung zur Terrororganisation erwachsen ist. Spannend zu sehen, wie damals das Wort Terrorismus noch nicht zum abgelutschten Schlagwort der Machthaber (Angstmacherei) gehörte.
    Auch der Schluss ist ein wenig abrupt gehalten, nach einigen Längen (filmische Spannungslöcher). Insgesamt ein eindrückliches Zeitporträt gescheiterter Existenzen, welche trotz ihrer Naivität an ihre Ideale geglaubt und dafür gekämpft haben.
    Für Leute mit Interresse an der Zeitgeschichte.

  • Gelungener Film

    Am 02. Juni 2009 von Fan geschrieben.

    Mir gefällt der Film, hat meine Erwartungen übertroffen. Es lohnt sich, sich ein bisschen mit der RAF auszukennen, ansonsten könnte man Mühe haben mit der schnellen Szenenabfolge, und nicht immer den Zusammenhang erkennen. Aber ist auch klar, dass es äusserst schwierig ist, so viel Ereignisse in einen Film zu packen, ohne dass dieser in die Länge gezogen wird. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das gut gelungen ist und es sich lohnt, den Film sich anzusehen. Und Johanna Wokalek als Gudrun Ensslin ist der Hammer! Sie könnte die Zwillingsschwester vom Original sein, sie sieht praktisch identisch aus. Das einzige, was mich ein wenig enttäuscht hat, ist der Schluss, der ist doch recht abrupt und Brigitte Mohnhaupt wirkt mir ein bisschen zu brav im Film, aber ansonsten ein rundum gelungener Film.

  • Kein Meisterwerk aber durchaus sehenswert

    Am 28. Mai 2009 von Sebastian geschrieben.

    Ich finde den Film nicht übel. Natürlich ist es schwer, eine solche Reise in die Geschichte, kurz und spannend zu verfilmen. Meiner Meinung nach werden gewisse Ereignisse "nur" im Schnelldurchlauf gestreift, zum Beispiel der Anschlag auf das Kaufhaus, das ist nur eine kurze Sequenz. Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits, die Terroristen werden im Film zu Helden, was eigentlich nicht der Fall sein dörfte, hingegen kommen die Opfer praktisch nicht vor, oder es wird nicht gross auf sie eingegangen, dies empfinde ich als Fehler. Dennoch positiv finde ich die Schauspieler und Schauspielerinnen, optisch sehen sie den Originalen zum verwechseln ähnlich aus und es war sicherlich nicht ganz einfach, in die Rolle von Terroristen zu schlüpfen, aber sie meistern diese Aufgabe sehr gut. Man sollte sich ein bisschen mit dem Thema auskennen, ansonsten könnte man vom Film enttäuscht sein. Wie im Titel geschrieben, kein Meisterwerk aber ein durchaus sehenswerter Film, über ein schwarzes Kapitel in der Deutschen Geschichte.

  • Ambivalent

    Am 30. April 2009 von hastalavista geschrieben.

    Das Problem bei solchen Filmen wie diesen ist, dass er einerseits realistisch und faktenreich und gleichzeitig das Publikum nicht langweilen (=unterhalten) soll.Beim Thema RAF ist das fast nicht möglich.Die damaligen Beweggründe sind für die heutige (junge) Generation schwer nachvollziehbar. Fazit: A. Baader, der egozentrische Desperado als Stilikone, ist fast schon so ein Treppenwitz wie deren ehemaliger Anwalt H.Mahler, der heute als Rechtsextremist bekannt ist. Meiner Meinung nach kann der Film nur mit Hintergrundinfo i.w.Sinne (gesellschaftspolit. Sitatuation in D; damalige Weltpolitik; etc.)verstanden werden. Als Appetithappen für mehr ist er empfehlenswert. Wer ihn NUR ansehen will, wird womöglich wenig Zusammenhänge verstehen oder wenig Empathie für solche politischen Bewegungen aufbringen und daher eher enttäuscht werden, da er Action a la Hollywood nicht bietet.

  • Sehr gut

    Am 31. März 2009 von Bommel geschrieben.

    Gefällt mir seht gut, leider alles ein bisschen stark zusammen gefasst aber sonst hätte es gar nicht gereicht alles zu zeigen in den 143 Minuten. Super Rolle von M.Bleibtreu.

  • baader

    Am 27. März 2009 von uli der knecht geschrieben.

    Moritz Bleibtreu ganz gross,er ist Baader
    gut gemachter FILM über die RAF.

  • RAF

    Am 20. März 2009 von historyfan geschrieben.

    genial,einfach super dieser film!!

  • naja.

    Am 16. März 2009 von RAF geschrieben.

    ist nicht ganz einfach ein solch komplexes thema zu verfilmen. es geschieht hier alles viel zu schnell und man verliert dabei den überblick.

  • ganz grosses tennis

    Am 10. März 2009 von boris geschrieben.

  • zum 2ten mal

    Am 09. März 2009 von anette geschrieben.

    mhhhh, hab mir den film jetzt zum zweiten mal angesehen, ich bleibe dabei, das kann nicht funktionieren, 10 intensive jahre zu verfilmen, alles etwas zu oberflächlich, zu einfach und zu easy, nein so war es nicht, auch der ganze staatsappart der sich (bis heute) auf und übergerüstet hat kommt nicht vor. filmisch gut, schauschpilerisch, na ja, inhaltlich, mit dem schnellzug durch 10 jahre brd geschichte.

  • Absolut perfekt

    Am 09. März 2009 von Rolf geschrieben.

    Einer der besten Filme, den ich in den letzten Monaten gesehen habe. Nicht nur weil ich selbst ein 68er. Der Film ist hart, wie die Realität.

  • ganz grosses Kino

    Am 07. März 2009 von Phil geschrieben.

    Der Film zeigt die Gruppe RAF, die einzelnen Charaktere, der sinnlose Kampf. Ich war über 140 Minuten gefesselt vor dem TV. Das ist ganz grosses deutsches Kino!

  • weder fisch noch vogel

    Am 24. Februar 2009 von dr.mabuse geschrieben.

    filmisch top umgesetzt, schauschpielerisch zum teil auch, nur eben wer sich mit dem thema nicht auskennt, für den ist es halt "irgendein" actionfilmchen aus dem deutschenlande, für die die hintergrundinformationen besitzen leider halt zu plump und geht überhaupt nicht auf die politischen aussagen ein.

  • blalala

    Am 20. Februar 2009 von jakob geschrieben.

    meyer aus bümpliz blei wo du bist, der film ist filmisch sehr gut gemacht, die schauspieler taugen eigentlich auch, nur wer absolut keine ahnung von der raf hat, kann sich sicherlich kein bild nur anhand von diesem streifen machen, überzeugt mich nicht ganz, dennoch gibts ein gut!

  • dä foum isch brudal

    Am 13. Februar 2009 von meyer dorfstrasse bümpliz geschrieben.

    ig han jetzt dä foum ou gseh und muess izig säge, ig bin entsetzt.
    die hei ja auess churz u chlie schlah welle, die sie ja für d`anarchie gsie. bi froh dass das es endi het.

  • Film und Buch

    Am 02. November 2008 von Ilja geschrieben.

    Ich habe mir den Film angesehen, um etwas über diese Zeit zu erfahren bzw. was da so los war. Ich fand den Film überragend gut. Jetzt habe ich mir noch das Buch von Aust besorgt, denn dieses enthält ganz klar tiefere Informationen. Dennoch finde ich den Film genau richtig.

  • etwas paradox

    Am 31. Oktober 2008 von andreas geschrieben.

    soso frau büsi. und die geschichte soll man einfach ignorieren, da sie ja so brutal und unerträglich ist. welch spiessige heuchelei!
    wie soll denn bitteschön gewalt ohne gewalt dargestellt werden?
    da gewalttätiger widerstand der zentrale punkt dieses kapitels geschichte ist, ist es durchaus legitim, diesen auch so zu zeigen.
    und an helmut: wäre es denn nicht eure aufgabe gewesen, uns was anderes als reine konsumgeilheit beizubringen? fühl dich also nicht zu überlegen. so glorreich sieht die bilanz deiner generation auch nicht aus. wir haben immerhin noch die chance uns zu bewähren, für euch ists vorbei. mein beilied

  • ufhöre

    Am 23. Oktober 2008 von frou büsi geschrieben.

    jetzt müend mir doch au mal ufhöre, immer die gwaut, ig wönsch mir en friedlichi u zärtlichi wäut, also ufhöre mit dem ganze negative zügs

  • genau das ist das problem

    Am 21. Oktober 2008 von helmut geschrieben.

    genau das ist das problem, dass es ein "action" filmchen wurde und eigentlich nicht auf den anspruch (und möge er noch so fern ab, utopisch, gut gemeint, euphorisch, oder zum teil sogar dumm gewesen sein) so richtig eingeht (oder eben eingehen kann)...darum kriegt ja eure generation auch nichts (mehr) auf die reihe, ausser konsumation...

  • genau richtig

    Am 17. Oktober 2008 von michi geschrieben.

    man wollte einen film für junge leute (wie mich) machen, die diesen teil der geschichte nicht kennen.
    das ist meiner meinung nach gut gelungen. viele die nie und nimmer das interesse haben, so etwas vertieft zu ergründen, kriegen durch diesen film einen kurzweiligen einblick in das geschehen. was soll daran schlecht sein?
    besser man weiss wenig als gar nichts.
    ich verstehe diese verkappten intelekuellen, die mit unerfüllbaren ansprüchen ins kino gehen nur um sich ihre enttäuschung bestätigen zu lassen, wirklich nicht. wenn ihr anfangt zu predigen, hören die leute meiner generazion gar nicht mehr hin. wir lachen euch höchstens aus.

  • geguckt

    Am 10. Oktober 2008 von hecht geschrieben.

    hab geguckt und gleich wieder vergessen

  • na ja

    Am 09. Oktober 2008 von sacro geschrieben.

    ...na ja...die erste generation raf wird hier als
    wirre, abenteuerlustige truppe
    dargestellt...weit weg von der realität?
    filmisch sicherlich gut, die ulrike kommt wirklich gut rüber, rest mittelmas wie der film auch....geht lieber stammheim lesen

  • Starkes Stück...

    Am 08. Oktober 2008 von Daktari geschrieben.

    ... deutsches Kino über deren schmerzhafte
    Geschichte in den 70igern. Ein gewisses Vorwissen über die RAF ist empfehlenswert - d.h. im Idealfall den Wälzer von Aust lesen!

  • Stammheim

    Am 02. Oktober 2008 von Hans und Grete geschrieben.

    wer wirkliches interesse daran hat liest lieber
    stammheim

  • ich meine..

    Am 25. September 2008 von RAF geschrieben.

    ..erst schauen, dann beurteilen..

  • buch lesen die II

    Am 25. September 2008 von horscht martin buback II geschrieben.

    ok, ok der film geht 150minuten, reicht trotzdem nicht aus um nur einen hauch...

  • Buch lesen

    Am 24. September 2008 von horscht martin buback geschrieben.

    kann man überhaupt 10 jahre intensive kompliziert verstrickte deutsche geschichte in läppischen 90minuten überhaupt verfilmen?
    nö, dürfte nicht gehen und wer wirkliches interesse an dem thema haben sollte, soll das buch lesen, denn das ist ausgezeichnet!!

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